Mercedes Diesel-Klage: gute Chancen gegen den Konzern
Jetzt informieren und Recht einfordern
- Schadensersatz: bis zu 15% des Kaufpreises
- Keine Fahrzeugrückgabe erforderlich
- Schadensersatz trotz bereits verkauftem Auto
Im Rahmen einer Mercedes Diesel-Klage setzen wir Ihre Ansprüche gegenüber dem Stuttgarter Autobauer durch. Wenn Sie als Verbraucher durch eine illegale Abschalteinrichtung getäuscht wurden, haben Sie ein Recht auf Entschädigung. Neben Schadensersatz kommt auch noch die Rückabwicklung des Kaufs sowie der Tausch gegen ein mangelfreies, gleichwertiges Fahrzeug in Frage. Um die Rechtslage besser einschätzen zu können, erhalten Sie von unseren Experten eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung.
Hintergrund: Warum eine Mercedes-Diesel-Klage nötig ist
In Modellen verschiedener Mercedes-Benz-Dieselfahrzeuge könnten unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut worden sein. Schon 550.000 Kraftfahrzeuge musste die Daimler AG auf Anordnung des Kraftfahrtbundesamtes allein in Deutschland zurückrufen. Das KBA sieht es als erwiesen an, dass die auf dem Teststand erreichten Schadstoffausstöße nicht im normalen Straßenverkehr erreicht werden können.
Es geht dabei vor allem um Motoren des Typs OM 651, die in Fahrzeugen der Reihen GLK und GLC verbaut wurden und bei denen sich das KBA sicher ist. Das scheint aber nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Schon die VW Musterfeststellungsklage hat gezeigt, dass Autokonzerne systematisch Abgasbetrug betrieben haben.
Verbraucherschutzzentralen mit Klage gegen Mercedes Dieselfahrzeuge
Am 7. Juli 2021 ging deshalb eine Musterfeststellungsklage gegen Mercedes des Verbraucherzentrale Bundesverbandes beim Oberlandesgericht Stuttgart ein. Bei dieser Art der Verbandsklage können sich Verbraucher ins Klageregister eintragen lassen und teilnehmen. Die Frist dafür ist allerdings bereits abgelaufen, da die Verhandlungen vor dem OLG Stuttgart schon begonnen haben.
Empfehlenswert wäre das ohnehin nicht gewesen, denn: die bereits rechtskräftige Sammelklage gegen VW brachte den Teilnehmern nicht sehr viel ein. Es mag besser sein als nichts, allerdings ist das Ergebnis angesichts der hohen Anschaffungskosten und des hohen Wertverlustes der Fahrzeuge eher enttäuschend.
Bei Mercedes Klage am besten selbst auf den Weg bringen
Auch wenn Sie die große Klage verpasst haben: eine Mercedes Diesel-Klage können Sie zum Glück trotzdem führen. Ihnen steht der Rechtsweg frei. Das Problem ist aber, dass die Verjährungsfrist läuft und Sie deshalb deutlich unter Zeitdruck stehen.
Um die Verjährung Ihrer Ansprüche zu vermeiden, sollten Sie also nicht abwarten, sondern schon jetzt eine Mercedes Diesel-Klage auf den Weg bringen. Welche Möglichkeiten sie konkret haben und was wir tun können, um die Verjährung zu stoppen, erklären wir im Rahmen einer kostenfreien Erstberatung.
Erfolgschancen für Klage gegen Mercedes-Diesel
Gerichte entschieden in der Vergangenheit so gut wie immer zugunsten der Kläger, wenn nachweislich mit Täuschungsabsicht in Fahrzeugen unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut wurden. Für viele Diesel-Fahrer bestehen also gute Chancen, über eine Klage Schadensersatz zu erstreiten. Machen Sie den Diesel-Check und sehen Sie, ob Ihr Auto betroffen ist.
Das gilt besonders für Mercedes-Fahrzeuge, die in Untersuchungen des KBA bereits gerügt wurden. Es gilt aber wahrscheinlich ebenfalls für andere Dieselmotoren. Die Untersuchungen dauern nämlich noch an. Durch den systematischen Charakter der Täuschungen bei den Abgasuntersuchungen vieler Autobauer sind auch bei den Stuttgartern noch weitere Erkenntnisse erwartbar.
Daimler Klage: Diesel-Besitzer haben mehrere Optionen
Sie haben drei Möglichkeiten sich Schäden erstatten zu lassen, die Ihnen durch die sittenwidrige Täuschung entstanden sind:
- Schadensersatz
- Fahrzeugtausch
- Rückabwicklung
Was davon in Frage kommt, hängt zum Beispiel davon ab, ob Sie nach Bekanntwerden der Täuschung überhaupt noch einen Mercedes fahren wollen oder ob Sie Ihr Fahrzeug behalten möchten.
Falls nicht, können Sie mit einer Klage beispielsweise den Kauf komplett rückabwickeln und Ihren Diesel zurückgeben. Sie haben dann Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises. Abgezogen wird nur eine Nutzungspauschale, abhängig davon wie viele Kilometer Sie mit dem Auto bereits genutzt gefahren sind.
Fahrzeugtausch als sinnvolle Option
Sie können Ihren Diesel im Rahmen einer Klage auch tauschen. Wichtig ist dabei, dass das Fahrzeug, dass Sie dafür bekommen, gleichwertig ist. Auf den Cent genau wird das nicht gehen, da sonst nur das gleiche Modell in Frage käme, das Sie nun ja nicht mehr haben wollen.
Die Diskrepanz darf aber nicht allzu hoch sein. Außerdem muss das Ersatzfahrzeug natürlich frei von Mängeln sein. Wenn Sie statt eines Mogel-Diesels ein anderes Modell bekommen, bei dem ebenfalls geschummelt wurde, haben Sie nichts gewonnen.
Schadensersatz bei Klage im Dieselskandal bei Mercedes Benz
Beim Thema Schadensersatz stellt sich zunächst die Frage, wonach der Schaden eigentlich zu bemessen ist. Er liegt im Wesentlichen in der Wertminderung. Zum einen sinkt der Wiederverkaufswert erheblich. Immerhin ist der Abgasskandal jedem bekannt. Potenzielle Käufer bezahlen deutlich weniger für einen gebrauchten Schummel-Diesel.
Zum anderen sind Ihnen beispielsweise durch verpflichtende Rückrufe Schäden entstanden, weil Sie Ihr Fahrzeug nicht nutzen konnten. Auch solche Kosten können geltend gemacht werden. Auf welcher Grundlage genau sich aber Forderungen in Ihrem individuellen Fall bemessen können, klären wir in einer juristischen Detailprüfung.
Erfolge unserer Mandanten
Was macht Mercedes um den Schaden wieder gut zu machen?
Aus eigenem Antrieb eigentlich gar nichts. Im Gegenteil: der Konzern bestreitet die Vorwürfe nach wie vor. Das gilt sogar für die Beweislast, die durch das Kraftfahrtbundesamt vorgelegt worden ist. Stattdessen versucht das Unternehmen sogar getäuschte Verbraucher zu beeinflussen, indem behauptet wird, eine Mercedes-Diesel-Klage hätte kaum Chancen auf Erfolg.
Zahlreiche positive Dieselurteile belegen, dass das Gegenteil der Fall ist. Das ist auch unsere Einschätzung als Experten im Abgasskandal. Wahr ist, dass wahrscheinlich nicht jeder Mercedes betroffen ist. Viele sind es aber, weshalb Sie mindestens prüfen sollten, ob Ihr Modell dabei ist.
Erfahrungen mit der Mercedes-Diesel-Klage: Urteile zeigen Erfolgschancen
Mercedes-Diesel-Kläger haben bereits vor Gericht erfolgversprechende Urteile zu ihren Schadensersatzansprüchen erzielt. Die Chancen für hohe Erfolgssummen bei einer eigenständigen Klage steigen nochmals, sobald im Rahmen der Musterfeststellung nachgewiesen wird, dass die Daimler AG vorsätzlich falsche Angaben gemacht hat – zum Beispiel im Typengenehmigungsverfahren vor dem Kraftfahrtbundesamt.
Den endgültigem Prozessausgang vor dem OLG Stuttgart sollten Sie aber besser nicht abwarten, weil sonst die Verjährung Ihrer Ansprüche droht. Nehmen Sie Ihr Recht lieber so schnell wie möglich selbst in die Hand und gehen Sie gegen die dreiste Täuschung des Automobilkonzerns vor.
Verbraucher-Anwalt kann Konzern in die Schranken weisen
Unsere erfahrenen Anwälte prüfen Ihre Chancen auf Schadensersatz im konkreten Fall. Das beginnt bei Fahrzeugmodell, konkreter Ausführung und dem verbauten Motor. Sofern Ihr Diesel betroffen ist, haben Sie gute Aussichten auf Erfolg. Unsere Experten kennen alle Tricks der Konzerne und treten für Ihre Verbraucherrechte ein.
Lassen Sie sich nicht mit minderwertigen Updates abspeisen, sondern setzen Sie Ihre Rechte durch. Die deutsche Auto-Lobby ist nicht allmächtig und der Rechtsstaat gilt auch für Mercedes. Eine Diesel-Klage ist in vielen Fällen möglich und erfolgsversprechend. Nutzen Sie für einen Überblick über die Rechtslage unseren Service der kostenfreien Erstberatung.
Häufige Fragen und Antworten zur Mercedes-Diesel-Klage
Sie haben im Wesentlichen drei verschiedene Möglichkeiten:
- Schadensersatz für die Wertminderung durch die Abgastäuschung beim Diesel
- Rückzahlung des Kaufpreises abzüglich Nutzungspauschale
- Tausch gegen mängelfreien, gleichwertigen Mercedes
Welche Option in Ihrem individuellen Fall konkret verfolgt werden sollte, hängt davon ab, was Sie sich selbst wünschen und wie die konkreten Umstände aussehen. Hierfür sollte eine detaillierte juristische Prüfung durch unsere erfahrenen Anwälte erfolgen. So können Sie eine fundierte Entscheidung treffen.
Die Klage soll Aufschluss darüber geben, ob die Daimler AG absichtlich unzulässige Abschalteinrichtungen in Mercedes-Modelle verbaute und geschädigte Kunden Schadensersatzansprüche haben. Da die Daimler AG bis heute behauptet, dass sie dies nicht getan hat, muss dieser Umstand gerichtlich geklärt werden.
Sollte das Oberlandesgericht in Stuttgart feststellen, dass Daimler vorsätzlich unzulässige Abschalteinrichtungen in Mercedes-Modelle eingebaut hat, steht Käufern wahrscheinlich Schadensersatz zu. Betroffen sind mehr als die 550.000 Fahrzeuge, die vom Kraftfahrtbundesamt zurückgerufen wurden.
Das Urteil in der Musterfeststellungsklage sollten Sie aber nicht abwarten. Für die Teilnehmer der Klage pausiert die Verjährung, für Sie hingegen nicht. Da sich der gigantische Prozess lange hinziehen könnte, könnten Ihre Ansprüche dann bereits verfallen sein. Werden Sie jetzt tätig.
Möglicherweise hat Daimler mutwillig Grenzwerte für Abgase manipuliert. Insgesamt geht es um drei Millionen Diesel-Modelle von Mercedes, die der Konzern bereits im Jahr 2017 mit einem freiwilligen Software-Update nachbessern wollte. Das Kraftfahrtbundesamt verpflichtete die Daimler AG, bei verschiedenen Mercedes-Modellen nachzubessern.
Die Updates stehen aber im Verdacht, negative Auswirkungen auf Fahrqualität und Laufleistung zu haben. Das ist kein Wunder. Würde man so einfach bei den Abgaswerten nachbessern können, hätte man vornherein gar keine Abschalteinrichtungen verbauen brauchen.
Prüfen Sie jetzt mit unserem Diesel-Check, ob auch Ihr Fahrzeug betroffen ist!
Zahlreiche Mercedes-Kunden wurde vor Gericht schon Recht zugesprochen. Besonders wenn Verjährung droht, sollten Sie zeitnah Klage einreichen und dieser damit entgegenwirken. Wir haben bereits zahlreiche Diesel-Kunden erfolgreich vertreten und teils gute fünfstellige Eurobeträge für unsere Mandanten erstritten.
In unserer kostenlosen Erstberatung informieren wie Sie über Ihre Erfolgschancen.
Das lässt sich nur schwer seriös abschätzen. Der Prozess zur Musterfeststellung liegt dem Oberlandesgericht Stuttgart vor. Sollte das Gericht gezielte Manipulationen feststellen, stehen die Chancen auf Schadensersatz für die Teilnehmer der Diesel-Klage gut. Im Rahmen der Klage wird aber nur der konkrete Sachverhalt festgestellt.
Ein daraus folgender Schadensersatz muss von Verbrauchern dann in einem zweiten Schritt durchgesetzt werden. Im Fall von VW endete das Ganze mit einem Vergleich, mit dem der Konzern vergleichsweise günstig davonkam. Etwas Ähnliches ist auch bei Daimler Benz nicht unwahrscheinlich.
Im Rahmen einer eigenständigen Mercedes-Diesel-Klage haben Sie die vollkommene Entscheidungsfreiheit und müssen sich nicht mit einem halbherzigen Vergleich zufriedengeben, bei dem Sie vom Daimler-Konzern mit einem Taschengeld abgespeist werden. Wir kämpfen für Ihr Recht.
Das kommt darauf an. Das Unternehmen hat sich über die Zeit mehrfach gesellschaftsrechtlich umstrukturiert. Aktuell bestehen mehrere Firmen unter dem Dach der Muttergesellschaft Mercedes-Benz Group AG. Der Hersteller von PKWs und Nutzfahrzeugen der Marke ist die Mercedes-Benz AG.
In der Regel richtet sich eine Klage aber direkt gegen den Mutterkonzern, also die Mercedes-Benz Group AG. Das gilt beispielsweise auch für die laufende Klage zur Musterfeststellung. Dabei soll unter anderem geklärt werden, auf welcher Ebene Spitzen-Manager des Unternehmens über Manipulationen an Abgaswerten Bescheid wussten. Ihre Unkenntnis ist nur schwer vorstellbar.
Im Skandal um Abgas-Manipulationen hat das Kraftfahrt Bundesamt (Schreibweise WDF/IDF relevant) sog. Thermofenster bei der Abgasreinigung festgestellt. Der BGH hatte in der Vergangenheit geurteilt, dass das alleinige Vorhandensein einer solchen Vorrichtung noch nicht zu Schadensersatz berechtige.
Es sieht nun aber so aus, als würde der Europäische Gerichtshof (EuGH) diese Einschätzung kippen. Der Generalanwalt Athanasios Rantos hatte das bereits Anfang Juni 2022 gefordert. Damit bahnt sich für Verbraucher eine gewaltige Chance an. Der Weg zur Diesel-Klage würde damit noch einmal deutlich geebnet.